Großdemonstration: Stoppt den türkischen Angriffskrieg

Mit weit über tausend Menschen haben wir heute in Stuttgart gegen den Angriffskrieg der Türkei auf Rojava protestiert. Zeitgleich waren in Deutschland, Europa und verschiedenen anderen Orten auf der Welt Hunderttausende auf den Straßen. Seit über einer Woche versuchen die türkische Armee und ihre dschihadistischen Söldner Boden in Rojava zu machen. In Rojava werden mit den SDF (Syrian Democratic Forces) und der kurdischen YPG/ YPJ (Volks-/ Frauenverteidigungskräfte) die Kräfte angegriffen, die zuvor den IS besiegt haben. Ganz vorne mit dabei: Deutsche Waffen und Kriegsgeräte.

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Kriegsprofiteur Daimler blockiert #RiseUp4Rojava

Im Rahmen des #RiseUp4Rojava-Aktionstags zur Thematisierung der Wirtschaftskooperation zwischen Deutschland und der Türkei haben wir heute in Stuttgart eine kurzweilige Blockade der Daimler Konzernzentrale und des Mercedesmuseums durchgeführt. Circa 30 Menschen beteiligten an den beiden Blockaden. Trotz einem höchst übermotivierten Securitymitarbeiter und bereitstehender Polizei und Werksschutz führten wir unsere Aktion wie geplant durch. Mit Flyern, Megafondurchsagen und Parolen machten wir umstehende Personen, Daimler-MitarbeiterInnen und BesucherInnen auf deutsche Rüstungsexporte, die wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Türkei sowie auf die Verstrickungen der Daimler AG aufmerksam.

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Am Samstag zur Demo: Gegen die Angriffe auf befreite Gebiete!

Am 27. Mai begann die Besatzungdsoperation der türkischen Armee in den Autonomieregionen Südkursistans.
Seit letzter Woche verstärken sich die Luft- und Bodenagriffe in der Region. Gemeinsam mit der Unterstützung der südkurdischen Barzanipartei PDK will die Türkei Militärbasen einrichten und das Autonomiegebiet Südkurdistan einnehmen. Die PDK stellt dem türkischen Militär nicht nur Infrastruktur, sondern legitimiert und unterstützt die Angriffe.

Das Ziel dabei ist, einen Angriff auf die strategisch wichtigen Orte der kurdischen Befreiungsbewegung und die Schwächung dieser, um an Macht zu gewinnen. Dabei wird auch immer wieder die kurdische Bevölkerung angegriffen, welche immer wieder Widerstand leistet – so auch Anfang des Jahres als sie nach einem Luftangriffe eine türkische Militärbasis besetzte und teilweise in Brand setzte. Auch heute leistet sie gegen die Angriffe Widerstand.

Dieser Widerstand soll gebrochen werden – zeigen wir unsere Solidarität mit der kurdischen Befreiungsbewegung und der Bevölkerung Südkursistans.

Kommt zur Demo:

Samstag, 14.30 Uhr Lautenschlagerstr.

25. Mai: Die Isolation Durchbrechen – Solidarität mit den Hungerstreikenden in der Türkei

Isolation. Isolation ist die komplette Abschirmung von jeglichen Art von Sinnesreizen. Isolation ist die Abschirmung von jeglichem sozialen Kontakt. Isolation ist die Abschirmung von der gesamten Gesellschaft.
Tausende Erdogangegner, KurdInnen, Linke und RevolutionärInnen sitzen zur Zeit in türkischen Gefängnissen, weil sie für ein menschenwürdiges Leben stehen, dass sich mit der Vorstellung Erdogans widerspricht. Erdogan und seine Regierung versuchen mit Gewalt, ihr Diktatur zu befestigen und die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu regulieren. Jeglicher Widerstand gegen die Politik der türkischen Regierung, seien es Streiks oder Demonstrationen werden gewaltsam von Polizei oder Militär aufgelöst.

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Solidaritätshungerstreik in Stuttgart

Heute, am Freitag den 03. Mai 2019, sind in Stuttgart 4 AktivistInnen von AvEG – Kon, sowie ein Internationalist in einen 48-stündigen Solidaritätshungerstreik getreten. Damit wollen sie hier in Deutschland Öffentlichkeit für die Situation und Forderungen der über 7000 Hungerstreikenden in den türkischen Knästen und überall auf der Welt schaffen.

Am morgigen Samstag sind die Hungerstreikenden ab 13 Uhr bei einer Mahnwache auf der Königsstraße / Ecke Marstallstraße anzutreffen, anschließend auf der Solidaritätsdemonstration um 15 Uhr ab der Lautenschlagerstr. und dann ab 18:30 Uhr bei unserer Infoveranstaltung zum Hungerstreik im Linken Zentrum Lilo Herrmann. Dort werden sie auch die Nacht verbringen.

 

Falls der Wunsch besteht, mit den Hungerstreikenden in Kontakt zu treten meldet euch bei uns: initiative-kurdistan@emailn.de

Solidaritätsaktionstag mit den Hungerstreikenden in der Türkei

Der gestrige bundesweite Aktionstag in Solidarität mit den Hungerstreikenden wurde auch in Stuttgart genutzt um Transparente in der Stadt aufzuhängen. Unter dem Motto „7000 Stimmen für 7000 Hungerstreikende – Brich das Schweigen“ soll der Aktionstag Öffentlichkeit schaffen und symbolisch für jene 7000 politische Gefangene stehen die gegen Isolation und den Missständen in den türkischen Knästen in den Hungerstreik getreten sind.  Europaweit haben sich Menschen in Solidarität dem Hungerstreik angeschlossen.

Der Hungerstreik ist in der kurdischen Befreiungsbewegung und in der türkischen Linken eine Widerstandsform die Geschichte hat. Wir wollen uns mit den Forderungen und dem Hungerstreik auseinandersetzen und Solidarität organisieren. Denn ohne Solidarität iist der Hungerstreik der politischen Gefangenen isoliert.

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4. Mai: Veranstaltung zum Hungerstreik in der Türkei

Stell dir vor du hast seit dem 7. November letzten Jahres nichts mehr gegessen. Schwer vorstellbar?

Die kurdische HDP-Abgeordnete Leyla Güven ist am 7. November letzten Jahres in den unbefristeten Hungerstreik getreten. Das sind 5 Monate. Mehr als 150 Tage. Ihrem Hungerstreik haben sich mittlerweile über 7000 politische Gefangenen in der Türkei angeschlossen.

  • Wieso wählen so viele Menschen eine Form des Widerstandes, bei der sie ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen?
  • Wie sieht so ein Hungerstreik aus, was genau passiert in den Gefängnissen?
  • Was passiert in der Türkei? Reagieren die Menschen auf den Hungerstreik?
  • Was können wir hier in Deutschland tun, um die Hungerstreikenden zu unterstützen?

Diese Fragen wollen wir gemeinsam mit einer Referentin vom kurdischen Informationsbüro Civaka Azad kären.

Samstag 4. Mai; 18:30 Uhr
Linkes Zentrum Lilo Herrmann

Bericht: Demonstration „Solidarität mit den Hungerstreikenden in der Türkei“

Heute organisierte die „Stuttgarter Plattform Leben gegen Isolationshaft“ eine Demonstration, an der wir uns beteiligten. Hierbei solidarisierten wir uns mit den Hungerstreikenden in der Türkei. Damit wollten wir ein klares Zeichen gegen Erdogans Repression setzen und auch die Rolle Deutschlands thematisieren. Der Demonstrationszug startete mit 200 Menschen in der Lautenschlagerstraße und zog sich durch die Innenstadt. „Bericht: Demonstration „Solidarität mit den Hungerstreikenden in der Türkei““ weiterlesen

Kundgebung am 13. Februar: Solidarität mit den JournalistInnen in der Türkei

Am 14. Februar findet der zweite Prozesstag gegen den deutschen Journalisten Adil Demirci in Istanbul statt. Zusammen wird mit 22 weiteren Angeklagten wird ihm die Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vorgeworfen.

Doch was gilt in der Türkei als Terror? Adil, Sozialarbeiter aus Köln und Journalist der linken Nachrichtenagentur ETHA, wird einzig die Beteiligung an Beerdigungen von Menschen, die im Kampf gegen den IS gestorben sind und seine journalistischen Tätigkeiten vorgeworfen.

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Gegen die Repression in der Türkei – Hoch die Internationale Solidarität!

Am 20. November beginnt der Prozess des Journalisten Adil Demirci aus Köln, der seit dem 17. April in der Türkei im Hochsicherheitsgefängnis in U-Haft sitzt. Ihm wird die Mitgliedschaft und Propaganda einer terroristischen Organisation vorgeworfen. Außerdem sitzt seit dem 11. September der Journalist Max Zirngast mit ähnlichen Vorwürfen auch in einem Hochsicherheitsgefängnis. Außer den beiden Journalisten aus Deutschland und Österreich sitzen über 200 weitere JournalistInnen in den türkischen Gefängnissen.

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