Bericht von PK zum Rheinmetall Entwaffnen Camp

Die bundesweite Plattform Perspektive Kommunismus hat einen Bericht veröffentlicht, in dem Sie vom Rheinmetall Entwaffnen Camp vergangene Woche berichten:

http://perspektive-kommunismus.org/2019/09/13/rueckblick-zum-rheinmetall-entwaffenen-camp-und-den-aktionstagen/

Hier der Anfang:

+++ Mehrere hundert Teilnehmende auf dem Camp in Unterlüß +++ Aktionen in Erinnerung an Zwangsarbeit im Faschismus +++ Blockaden von Zufahrtsstraßen des Rüstungskonzern +++ Angriffe auf militärische Infrastruktur der Bundeswehr und NATO in der Region +++

Anfang September fand in der kleinen Ortschaft Unterlüß in Niedersachsen das “Rheinmetall entwaffenen” Camp statt. Bundesweit und spektrenübergreifend wurde auf das Camp mobilisiert. Als Perspektive Kommunismus waren wir städteübergreifend vertreten und haben uns an Camp, Blockaden und Aktionen beteiligt, sowie einen Vortrag organisiert.

Der Platz des Camps – nur wenige hundert Meter vom Rheinmetall-Betriebsgelände entfernt – war gut gewählt und ein geeigneter Ausgangspunkt für Blockaden. Die großflächig angelegte militärische Infrastruktur wie Truppenübungsplätze und z.B. ein Militärmuseum in der Region wurde zudem von AktivistInnen als Ansatzpunkt zur Erweiterung des Aktionsrahmens und für direkte Angriffe genutzt. Laut Berichten im Internet sind Aktionsgruppen in mehrere militärische Sperrgebiete eingedrungen, haben Übungsdörfer der Bundeswehr markiert und dazugehörige Infrastruktur beschädigt.

 

Werbeanzeigen

Am Samstag zur Demo: Gegen die Angriffe auf befreite Gebiete!

Am 27. Mai begann die Besatzungdsoperation der türkischen Armee in den Autonomieregionen Südkursistans.
Seit letzter Woche verstärken sich die Luft- und Bodenagriffe in der Region. Gemeinsam mit der Unterstützung der südkurdischen Barzanipartei PDK will die Türkei Militärbasen einrichten und das Autonomiegebiet Südkurdistan einnehmen. Die PDK stellt dem türkischen Militär nicht nur Infrastruktur, sondern legitimiert und unterstützt die Angriffe.

Das Ziel dabei ist, einen Angriff auf die strategisch wichtigen Orte der kurdischen Befreiungsbewegung und die Schwächung dieser, um an Macht zu gewinnen. Dabei wird auch immer wieder die kurdische Bevölkerung angegriffen, welche immer wieder Widerstand leistet – so auch Anfang des Jahres als sie nach einem Luftangriffe eine türkische Militärbasis besetzte und teilweise in Brand setzte. Auch heute leistet sie gegen die Angriffe Widerstand.

Dieser Widerstand soll gebrochen werden – zeigen wir unsere Solidarität mit der kurdischen Befreiungsbewegung und der Bevölkerung Südkursistans.

Kommt zur Demo:

Samstag, 14.30 Uhr Lautenschlagerstr.

Bericht 25.05.: Demonstration in Solidarität mit den Hungerstreikenden in der Türkei

250 TeilnehmerInnen- kurdische Jugendliche, türkische und kurdische Linke Strukturen und InternationalistInnen sind heute unter dem Motto „Solidarität mit den 7000 Hungerstreikenden“ in Stuttgart auf die Straße gegangen.

Beginnend mit einem Redebeitrag der kurdischen Jugend „ Tevgera Civanen Şoreşger“ zur Bedeutung des Hungerstreiks zog der Demonstrationszug lautstark und dynamisch über die Theodor-Heuss-Straße.

„Bericht 25.05.: Demonstration in Solidarität mit den Hungerstreikenden in der Türkei“ weiterlesen

25. Mai: Die Isolation Durchbrechen – Solidarität mit den Hungerstreikenden in der Türkei

Isolation. Isolation ist die komplette Abschirmung von jeglichen Art von Sinnesreizen. Isolation ist die Abschirmung von jeglichem sozialen Kontakt. Isolation ist die Abschirmung von der gesamten Gesellschaft.
Tausende Erdogangegner, KurdInnen, Linke und RevolutionärInnen sitzen zur Zeit in türkischen Gefängnissen, weil sie für ein menschenwürdiges Leben stehen, dass sich mit der Vorstellung Erdogans widerspricht. Erdogan und seine Regierung versuchen mit Gewalt, ihr Diktatur zu befestigen und die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu regulieren. Jeglicher Widerstand gegen die Politik der türkischen Regierung, seien es Streiks oder Demonstrationen werden gewaltsam von Polizei oder Militär aufgelöst.

„25. Mai: Die Isolation Durchbrechen – Solidarität mit den Hungerstreikenden in der Türkei“ weiterlesen

4. Mai: Veranstaltung zum Hungerstreik in der Türkei

Stell dir vor du hast seit dem 7. November letzten Jahres nichts mehr gegessen. Schwer vorstellbar?

Die kurdische HDP-Abgeordnete Leyla Güven ist am 7. November letzten Jahres in den unbefristeten Hungerstreik getreten. Das sind 5 Monate. Mehr als 150 Tage. Ihrem Hungerstreik haben sich mittlerweile über 7000 politische Gefangenen in der Türkei angeschlossen.

  • Wieso wählen so viele Menschen eine Form des Widerstandes, bei der sie ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen?
  • Wie sieht so ein Hungerstreik aus, was genau passiert in den Gefängnissen?
  • Was passiert in der Türkei? Reagieren die Menschen auf den Hungerstreik?
  • Was können wir hier in Deutschland tun, um die Hungerstreikenden zu unterstützen?

Diese Fragen wollen wir gemeinsam mit einer Referentin vom kurdischen Informationsbüro Civaka Azad kären.

Samstag 4. Mai; 18:30 Uhr
Linkes Zentrum Lilo Herrmann

Bericht zur Kundgebung am Tag der politischen Gefangenen

Am 18.03., den Tag der politischen Gefangenen beteiligten wir uns an der Kundgebung vor der JVA Stammheim, zu der mehrere Gruppen aufgerufen hatten. Mehrere Reden thematisierten die Repression, die am greifbarsten durch Haftstrafen wird, gegen uns Linke und beleuchteten dabei verschiedene Aspekte.

„Bericht zur Kundgebung am Tag der politischen Gefangenen“ weiterlesen

Bericht: Demonstration „Solidarität mit den Hungerstreikenden in der Türkei“

Heute organisierte die „Stuttgarter Plattform Leben gegen Isolationshaft“ eine Demonstration, an der wir uns beteiligten. Hierbei solidarisierten wir uns mit den Hungerstreikenden in der Türkei. Damit wollten wir ein klares Zeichen gegen Erdogans Repression setzen und auch die Rolle Deutschlands thematisieren. Der Demonstrationszug startete mit 200 Menschen in der Lautenschlagerstraße und zog sich durch die Innenstadt. „Bericht: Demonstration „Solidarität mit den Hungerstreikenden in der Türkei““ weiterlesen

Unsere Solidarität gegen ihre Repression – Prozessbeobachtung und Kundgebung

Unsere Solidarität gegen ihre Repression! 

Letztes Jahr mobilisierten kurdische Jugendliche mit einem Musikvideo zum Mazlum-Dogan Festival in Belgien. Mazlum Dogan war Mitglied der PKK und setzte sich 1982 im Gefängnis selbst in Brand, um gegen die Folter in türkischen Gefängnissen zu protestieren. Ende Juli müssen drei Jugendliche nun wegen dem Musikvideo vor dem Landgericht Stuttgart erscheinen.

„Unsere Solidarität gegen ihre Repression – Prozessbeobachtung und Kundgebung“ weiterlesen

Sonntag: Türkischen Faschisten entgegentreten!

!Achtung! Die Kundgebung findet jetzt beid er Verbindung zwischen Schlossplatz und Schillerplatz bei den Bushaltestellen statt!

 

Die UID (früher UETD) will am Sonntag, 15.07., zum Jahrestag des Putschversuches in der Türkei eine Kundgebung am Schillerplatz machen. Dieser Tag wird von den türkischen Faschisten als ein „Tag der Demokratie und der nationalen Einheit“ gefeiert. Die UID will als verlängerten Arm der AKP in Deutschland, faschistische Propaganda auf die Straße tragen.

Klassischerweise stehen wir der AFD oder anderen deutschen faschistischen Gruppen gegenüber. Es ist wichtig, dass wir als AntifaschistInnen auch türkischen Faschisten keine Basis bieten. Stellen wir uns der UID und ihre faschistischen Propaganda entgegen.

Nach einem Input zur MHP werden bei der morgigen Antifa – Kneipe die Gegenproteste gemeinsam vorbereitet. Kommt vorbei und bringt eure FreundInnen mit:

Morgen, 13.07. um 19 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann

Kommt alle am Sonntag, 15.Juli um 12 Uhr auf den Schlossplatz. Der genaue Ort der Gegenproteste ist noch nicht sicher. Achtet auf weitere Ankündigungen!

Verbreitet die Informationen weiter, mobilisiert auf allen Kanälen und kommt am Sonntag auf die Straße!

Kein Fußbreit den Faschisten, weder hier noch sonst wo!

Wut zu Widerstand – Demonstration in Solidarität mit Afrin

Am morgen des 18. März eroberte die türkische Armee und dschihadistische Banden Afrin – Stadt. Die KämpferInnen und Kämpfer der YPG/YPJ zogen sich mit den ZivilistInnen zurück, um diese vor Angriffen zu schützen. Dennoch wurde ein Flüchtlingskonvoi bombardiert und vermutlich über 300 Menschen starben.

Dies war der Grund für eine spontane Demonstration durch die Stuttgarter Innenstadt, der sich bis zu 300 Menschen angeschlossen haben. Lautstark wurde die Solidarität mit den, weiterhin kämpfenden, GenossInnen in Afrin und ganz Rojava auf die Straße getragen.

„Wut zu Widerstand – Demonstration in Solidarität mit Afrin“ weiterlesen