Großdemonstration: Stoppt den türkischen Angriffskrieg

Mit weit über tausend Menschen haben wir heute in Stuttgart gegen den Angriffskrieg der Türkei auf Rojava protestiert. Zeitgleich waren in Deutschland, Europa und verschiedenen anderen Orten auf der Welt Hunderttausende auf den Straßen. Seit über einer Woche versuchen die türkische Armee und ihre dschihadistischen Söldner Boden in Rojava zu machen. In Rojava werden mit den SDF (Syrian Democratic Forces) und der kurdischen YPG/ YPJ (Volks-/ Frauenverteidigungskräfte) die Kräfte angegriffen, die zuvor den IS besiegt haben. Ganz vorne mit dabei: Deutsche Waffen und Kriegsgeräte.

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Kriegsprofiteur Daimler blockiert #RiseUp4Rojava

Im Rahmen des #RiseUp4Rojava-Aktionstags zur Thematisierung der Wirtschaftskooperation zwischen Deutschland und der Türkei haben wir heute in Stuttgart eine kurzweilige Blockade der Daimler Konzernzentrale und des Mercedesmuseums durchgeführt. Circa 30 Menschen beteiligten an den beiden Blockaden. Trotz einem höchst übermotivierten Securitymitarbeiter und bereitstehender Polizei und Werksschutz führten wir unsere Aktion wie geplant durch. Mit Flyern, Megafondurchsagen und Parolen machten wir umstehende Personen, Daimler-MitarbeiterInnen und BesucherInnen auf deutsche Rüstungsexporte, die wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Türkei sowie auf die Verstrickungen der Daimler AG aufmerksam.

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Stoppt den türkischen Angriffskrieg

Kommt alle am Samstag zu Großdemonstration –Stoppt den türkischen Angriffskrieg 15:00 Uhr, Lautenschlager Straße

 

Am 09. Oktober begann die türkische Armee, unterstützt durch dschihadistische Söldner, den Angriff auf die demokratische Selbstverwaltung Rojava in Nordsyrien. Täglich kommt es zu Luft- und Bodenangriffen: Wohngebiete, Schulen und Krankenhäuser werden bombardiert, die Wasserversorgung wird unterbrochen.

Zuvor zog die USA ihre Truppen in Syrien ab und billigte die Angriffe. Einzelne Stimmen in der US-Regierung und in der Bundesregierung mahnen die Türkei um Zurückhaltung. Jedoch wird nicht mehr Druck ausgeübt. Schließlich sind es diese imperialistischen Länder, die kein Interesse an einem Erhalt und Erstarken des fortschrittlichen Projekts in Rojava haben. Sie stehen sogar im konkreten Widerspruch zueinander.

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Kundgebung und Demonstration – Fight4Rojava

Auch heute, am 10. Oktober fand wie schon an den vergangenen zwei Tagen eine Kundgebung statt, um auf den Angriff auf Rojava aufmerksam zu machen.

Im Anschluss gab es eine lautstarke Demonstration durch die Innenstadt. Immer wieder hat sich schon hier gezeigt, dass der Wut der Menschen und ihr Drang, ihren Teil des Widerstandes zu leisten sich nicht bremsen lassen wird.

So startete nach der Demonstration eine ungemeldete Sponti quer duch die Innenstadt, die nochmal kämpferisch verdeutlichte, dass es unsere Aufgabe sein muss, hier in Deutschland unseren Beitrag zur Verteidigung Rojavas zu leisten und einen kämpferischen Internationalismus auf die Straße zu tragen!

Wut zu Widerstand!

Fight for Rojava!

 

hier noch ein guter Artikel zum Reinlesen.

Ob Stadion, Streik oder Straße….

Es kann alle treffen!

Nein zum neuen Polizeigesetz!

Die Verschärfung der Verschärfung. Sie kommt: Bundeseweit werden die Befügnisse von Polizei und Repressionsbehörden in den letzten Jahren ausgebaut. Auch in Baden-Württemberg. Nachdem die grün-schwarze Landesregierung bereits 2017 unter dem Motto „an die Grenze des verfassungsmässig Machbaren“ das Polizeigesetz verschärfte, will CDU Innenminister Strobl noch eins draufsetzen. „Ob Stadion, Streik oder Straße….“ weiterlesen

Bericht von PK zum Rheinmetall Entwaffnen Camp

Die bundesweite Plattform Perspektive Kommunismus hat einen Bericht veröffentlicht, in dem Sie vom Rheinmetall Entwaffnen Camp vergangene Woche berichten:

http://perspektive-kommunismus.org/2019/09/13/rueckblick-zum-rheinmetall-entwaffenen-camp-und-den-aktionstagen/

Hier der Anfang:

+++ Mehrere hundert Teilnehmende auf dem Camp in Unterlüß +++ Aktionen in Erinnerung an Zwangsarbeit im Faschismus +++ Blockaden von Zufahrtsstraßen des Rüstungskonzern +++ Angriffe auf militärische Infrastruktur der Bundeswehr und NATO in der Region +++

Anfang September fand in der kleinen Ortschaft Unterlüß in Niedersachsen das “Rheinmetall entwaffenen” Camp statt. Bundesweit und spektrenübergreifend wurde auf das Camp mobilisiert. Als Perspektive Kommunismus waren wir städteübergreifend vertreten und haben uns an Camp, Blockaden und Aktionen beteiligt, sowie einen Vortrag organisiert.

Der Platz des Camps – nur wenige hundert Meter vom Rheinmetall-Betriebsgelände entfernt – war gut gewählt und ein geeigneter Ausgangspunkt für Blockaden. Die großflächig angelegte militärische Infrastruktur wie Truppenübungsplätze und z.B. ein Militärmuseum in der Region wurde zudem von AktivistInnen als Ansatzpunkt zur Erweiterung des Aktionsrahmens und für direkte Angriffe genutzt. Laut Berichten im Internet sind Aktionsgruppen in mehrere militärische Sperrgebiete eingedrungen, haben Übungsdörfer der Bundeswehr markiert und dazugehörige Infrastruktur beschädigt.

 

Protest gegen den Besuch der neuen Verteidigungsministerin

In weniger als einem Monat wird das Rheinmetall entwaffnen Camp in Unterlüß stattfinden.
Eine Woche lang gibt es verschiedene Vorträge und Workshops zum Thema Internationalismus und Antimilitarismus. Auch aus Stuttgart gibt es Vorträge.
Das Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart (OTKM) wird in einem Vortrag zur Europäischen Union und der Militarisierung eingehen.

Das Rheinmetall entwaffnen Bündnis wartet nicht bis zum Camp, sondern nutzte das Amteinführungsgespräch der neuen Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer um Protest zu äußern. Hier findet ihr eine Erläuterung zu den Proteste:

Rheinmetall entwaffnen – Demonstration in Unterlüß

Am Samstag, 07.September findet in Unterlüß eine Demonstration statt. Den vollständigen Aufruf mit über 100 unterstützenden Organisationen und Einzelpersonen könnt ihr hier lesen. Oder ihr geht hier auf die Homepage von Rheinmetall entwaffnen.

Hier der Aufruf:

Rheinmetall entwaffnen
Krieg beginnt hier – unser Widerstand auch

Rheinmetall als Deutschlands größter Rüstungskonzern ist aktiver Motor in einem zerstörerischen Räderwerk von Ausbeutung, Krieg und Abschottung.
Dieses Geschäft mit dem Tod wollen wir sichtbar machen und stören.

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Am Samstag zur Demo: Gegen die Angriffe auf befreite Gebiete!

Am 27. Mai begann die Besatzungdsoperation der türkischen Armee in den Autonomieregionen Südkursistans.
Seit letzter Woche verstärken sich die Luft- und Bodenagriffe in der Region. Gemeinsam mit der Unterstützung der südkurdischen Barzanipartei PDK will die Türkei Militärbasen einrichten und das Autonomiegebiet Südkurdistan einnehmen. Die PDK stellt dem türkischen Militär nicht nur Infrastruktur, sondern legitimiert und unterstützt die Angriffe.

Das Ziel dabei ist, einen Angriff auf die strategisch wichtigen Orte der kurdischen Befreiungsbewegung und die Schwächung dieser, um an Macht zu gewinnen. Dabei wird auch immer wieder die kurdische Bevölkerung angegriffen, welche immer wieder Widerstand leistet – so auch Anfang des Jahres als sie nach einem Luftangriffe eine türkische Militärbasis besetzte und teilweise in Brand setzte. Auch heute leistet sie gegen die Angriffe Widerstand.

Dieser Widerstand soll gebrochen werden – zeigen wir unsere Solidarität mit der kurdischen Befreiungsbewegung und der Bevölkerung Südkursistans.

Kommt zur Demo:

Samstag, 14.30 Uhr Lautenschlagerstr.