Bericht von PK zum Rheinmetall Entwaffnen Camp

Die bundesweite Plattform Perspektive Kommunismus hat einen Bericht veröffentlicht, in dem Sie vom Rheinmetall Entwaffnen Camp vergangene Woche berichten:

http://perspektive-kommunismus.org/2019/09/13/rueckblick-zum-rheinmetall-entwaffenen-camp-und-den-aktionstagen/

Hier der Anfang:

+++ Mehrere hundert Teilnehmende auf dem Camp in Unterlüß +++ Aktionen in Erinnerung an Zwangsarbeit im Faschismus +++ Blockaden von Zufahrtsstraßen des Rüstungskonzern +++ Angriffe auf militärische Infrastruktur der Bundeswehr und NATO in der Region +++

Anfang September fand in der kleinen Ortschaft Unterlüß in Niedersachsen das “Rheinmetall entwaffenen” Camp statt. Bundesweit und spektrenübergreifend wurde auf das Camp mobilisiert. Als Perspektive Kommunismus waren wir städteübergreifend vertreten und haben uns an Camp, Blockaden und Aktionen beteiligt, sowie einen Vortrag organisiert.

Der Platz des Camps – nur wenige hundert Meter vom Rheinmetall-Betriebsgelände entfernt – war gut gewählt und ein geeigneter Ausgangspunkt für Blockaden. Die großflächig angelegte militärische Infrastruktur wie Truppenübungsplätze und z.B. ein Militärmuseum in der Region wurde zudem von AktivistInnen als Ansatzpunkt zur Erweiterung des Aktionsrahmens und für direkte Angriffe genutzt. Laut Berichten im Internet sind Aktionsgruppen in mehrere militärische Sperrgebiete eingedrungen, haben Übungsdörfer der Bundeswehr markiert und dazugehörige Infrastruktur beschädigt.

 

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Protest gegen den Besuch der neuen Verteidigungsministerin

In weniger als einem Monat wird das Rheinmetall entwaffnen Camp in Unterlüß stattfinden.
Eine Woche lang gibt es verschiedene Vorträge und Workshops zum Thema Internationalismus und Antimilitarismus. Auch aus Stuttgart gibt es Vorträge.
Das Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart (OTKM) wird in einem Vortrag zur Europäischen Union und der Militarisierung eingehen.

Das Rheinmetall entwaffnen Bündnis wartet nicht bis zum Camp, sondern nutzte das Amteinführungsgespräch der neuen Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer um Protest zu äußern. Hier findet ihr eine Erläuterung zu den Proteste:

Rheinmetall entwaffnen – Demonstration in Unterlüß

Am Samstag, 07.September findet in Unterlüß eine Demonstration statt. Den vollständigen Aufruf mit über 100 unterstützenden Organisationen und Einzelpersonen könnt ihr hier lesen. Oder ihr geht hier auf die Homepage von Rheinmetall entwaffnen.

Hier der Aufruf:

Rheinmetall entwaffnen
Krieg beginnt hier – unser Widerstand auch

Rheinmetall als Deutschlands größter Rüstungskonzern ist aktiver Motor in einem zerstörerischen Räderwerk von Ausbeutung, Krieg und Abschottung.
Dieses Geschäft mit dem Tod wollen wir sichtbar machen und stören.

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Am Samstag zur Demo: Gegen die Angriffe auf befreite Gebiete!

Am 27. Mai begann die Besatzungdsoperation der türkischen Armee in den Autonomieregionen Südkursistans.
Seit letzter Woche verstärken sich die Luft- und Bodenagriffe in der Region. Gemeinsam mit der Unterstützung der südkurdischen Barzanipartei PDK will die Türkei Militärbasen einrichten und das Autonomiegebiet Südkurdistan einnehmen. Die PDK stellt dem türkischen Militär nicht nur Infrastruktur, sondern legitimiert und unterstützt die Angriffe.

Das Ziel dabei ist, einen Angriff auf die strategisch wichtigen Orte der kurdischen Befreiungsbewegung und die Schwächung dieser, um an Macht zu gewinnen. Dabei wird auch immer wieder die kurdische Bevölkerung angegriffen, welche immer wieder Widerstand leistet – so auch Anfang des Jahres als sie nach einem Luftangriffe eine türkische Militärbasis besetzte und teilweise in Brand setzte. Auch heute leistet sie gegen die Angriffe Widerstand.

Dieser Widerstand soll gebrochen werden – zeigen wir unsere Solidarität mit der kurdischen Befreiungsbewegung und der Bevölkerung Südkursistans.

Kommt zur Demo:

Samstag, 14.30 Uhr Lautenschlagerstr.

Bericht 25.05.: Demonstration in Solidarität mit den Hungerstreikenden in der Türkei

250 TeilnehmerInnen- kurdische Jugendliche, türkische und kurdische Linke Strukturen und InternationalistInnen sind heute unter dem Motto „Solidarität mit den 7000 Hungerstreikenden“ in Stuttgart auf die Straße gegangen.

Beginnend mit einem Redebeitrag der kurdischen Jugend „ Tevgera Civanen Şoreşger“ zur Bedeutung des Hungerstreiks zog der Demonstrationszug lautstark und dynamisch über die Theodor-Heuss-Straße.

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25. Mai: Die Isolation Durchbrechen – Solidarität mit den Hungerstreikenden in der Türkei

Isolation. Isolation ist die komplette Abschirmung von jeglichen Art von Sinnesreizen. Isolation ist die Abschirmung von jeglichem sozialen Kontakt. Isolation ist die Abschirmung von der gesamten Gesellschaft.
Tausende Erdogangegner, KurdInnen, Linke und RevolutionärInnen sitzen zur Zeit in türkischen Gefängnissen, weil sie für ein menschenwürdiges Leben stehen, dass sich mit der Vorstellung Erdogans widerspricht. Erdogan und seine Regierung versuchen mit Gewalt, ihr Diktatur zu befestigen und die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu regulieren. Jeglicher Widerstand gegen die Politik der türkischen Regierung, seien es Streiks oder Demonstrationen werden gewaltsam von Polizei oder Militär aufgelöst.

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Solidaritätshungerstreik in Stuttgart

Heute, am Freitag den 03. Mai 2019, sind in Stuttgart 4 AktivistInnen von AvEG – Kon, sowie ein Internationalist in einen 48-stündigen Solidaritätshungerstreik getreten. Damit wollen sie hier in Deutschland Öffentlichkeit für die Situation und Forderungen der über 7000 Hungerstreikenden in den türkischen Knästen und überall auf der Welt schaffen.

Am morgigen Samstag sind die Hungerstreikenden ab 13 Uhr bei einer Mahnwache auf der Königsstraße / Ecke Marstallstraße anzutreffen, anschließend auf der Solidaritätsdemonstration um 15 Uhr ab der Lautenschlagerstr. und dann ab 18:30 Uhr bei unserer Infoveranstaltung zum Hungerstreik im Linken Zentrum Lilo Herrmann. Dort werden sie auch die Nacht verbringen.

 

Falls der Wunsch besteht, mit den Hungerstreikenden in Kontakt zu treten meldet euch bei uns: initiative-kurdistan@emailn.de

Solidaritätsaktionstag mit den Hungerstreikenden in der Türkei

Der gestrige bundesweite Aktionstag in Solidarität mit den Hungerstreikenden wurde auch in Stuttgart genutzt um Transparente in der Stadt aufzuhängen. Unter dem Motto „7000 Stimmen für 7000 Hungerstreikende – Brich das Schweigen“ soll der Aktionstag Öffentlichkeit schaffen und symbolisch für jene 7000 politische Gefangene stehen die gegen Isolation und den Missständen in den türkischen Knästen in den Hungerstreik getreten sind.  Europaweit haben sich Menschen in Solidarität dem Hungerstreik angeschlossen.

Der Hungerstreik ist in der kurdischen Befreiungsbewegung und in der türkischen Linken eine Widerstandsform die Geschichte hat. Wir wollen uns mit den Forderungen und dem Hungerstreik auseinandersetzen und Solidarität organisieren. Denn ohne Solidarität iist der Hungerstreik der politischen Gefangenen isoliert.

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4. Mai: Veranstaltung zum Hungerstreik in der Türkei

Stell dir vor du hast seit dem 7. November letzten Jahres nichts mehr gegessen. Schwer vorstellbar?

Die kurdische HDP-Abgeordnete Leyla Güven ist am 7. November letzten Jahres in den unbefristeten Hungerstreik getreten. Das sind 5 Monate. Mehr als 150 Tage. Ihrem Hungerstreik haben sich mittlerweile über 7000 politische Gefangenen in der Türkei angeschlossen.

  • Wieso wählen so viele Menschen eine Form des Widerstandes, bei der sie ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen?
  • Wie sieht so ein Hungerstreik aus, was genau passiert in den Gefängnissen?
  • Was passiert in der Türkei? Reagieren die Menschen auf den Hungerstreik?
  • Was können wir hier in Deutschland tun, um die Hungerstreikenden zu unterstützen?

Diese Fragen wollen wir gemeinsam mit einer Referentin vom kurdischen Informationsbüro Civaka Azad kären.

Samstag 4. Mai; 18:30 Uhr
Linkes Zentrum Lilo Herrmann