JETZT: Angriffe der türkischen Armee auf Rojava

Gestern Abend gegen 20 Uhr griff die türkische Luftwaffe das kurdische Flüchtlingscamp  Mexmûr und ein Dorf im ezidischen Siedlungsgebiet Sengal an. Schon seit einigen Tagen drohte Erdogan immer wieder damit, in Rojava einzumarschieren. In vielen verschiedenen Städten gab es bereits Proteste gegen den Angriff. Auch in Stuttgart haben wir mit einer Spontandemonstration auf die Lage in Rojava aufmerksam gemacht.

Erdogan hat weitere Angriffe auf Rojava angekündigt, bleibt aufmerksam und achtet auf Ankündigungen!

länger gab es Vermutungen über einen möglichen Angriff von Erdogan.

Es lebe der Widerstand in Rojava – Bijî Berxwedana Rojava!

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12. Dezember: Reisebericht zu Rojava

Am 12.12. laden wir zu einer Veranstaltung mit einem Genossen ein, der in den YPG International bei den Demokratischen Kräften Syriens (SDF) gekämpft hat.

Die Demokratischen Kräfte Syriens verteidigen, unter der Führung der YPG, die Revolution in Rojava: sowohl gegen den IS, als auch gegen andere reaktionäre Kräfte. In Rojava wird eine fortschrittliche Gesellschaft aufgebaut. Die Bevölkerung verwaltet sich selbst, fortschrittliche Elemente wie die Verwaltung der Landwirtschaft in Kooperativen und die Befreiung der Frau werden vorangetrieben.

Weltweit haben sich InternationalistInnen der Revolution angeschlossen. Auch der Genosse, den wir zur Veranstaltung eingeladen haben, war für ein halbes Jahr in Rojava. In einem Reisebericht wird er uns einen Einblick in die Rojava Revolution und dem dortigen Kampf geben.

Anschließend wollen wir die Celox Kampagne vorstellen, die eine materielle Unterstützung durch das blutstillende Medikament Celox ist und auf ihre Bedeutung eingehen.

Veranstaltung:
Mittwoch, 12.12. um 19 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann.

 

Gegen die Repression in der Türkei – Hoch die Internationale Solidarität!

Am 20. November beginnt der Prozess des Journalisten Adil Demirci aus Köln, der seit dem 17. April in der Türkei im Hochsicherheitsgefängnis in U-Haft sitzt. Ihm wird die Mitgliedschaft und Propaganda einer terroristischen Organisation vorgeworfen. Außerdem sitzt seit dem 11. September der Journalist Max Zirngast mit ähnlichen Vorwürfen auch in einem Hochsicherheitsgefängnis. Außer den beiden Journalisten aus Deutschland und Österreich sitzen über 200 weitere JournalistInnen in den türkischen Gefängnissen.

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Erinnern heißt kämpfen! In Gedenken an Andrea Wolf!

 

„Ich bin eine Internationalistin und Sozialistin. Weil ich diese Werte bei der PKK gefunden habe, bin ich hier.“

„Das sind die letzten überlieferten Worte von Andrea Wolf (Ronahi) nach ihrer Gefangennahme durch türkische Soldaten am 23. Oktober 1998. Daraufhin folterten die Soldaten Andrea und ermordeten sie.“

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Solidarität mit den streikenden ArbeiterInnen in Istanbul!

Was bei aller Kritik Erdogans und seiner Politik oft vergessen wird: Sie richtet nicht nur gegen KurdInnen und JournalistInnen! Die Auswirkungen der Politik Erdogans bekommen vor allem auch die ArbeiterInnen und Arbeiter in der Türkei zu spüren.

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Kampagne: „Make Rojava green again“

Bereits seit 2017 gibt es in Rojava die internationalistische Kommune. InternationalistInnen aus vielen verschiedenen Ländern haben sich dort zusammengefunden um sich auf verschiedenen Wegen an der Revolution in Rojava zu beteiligen. Nun wollen die GenossInnen ein Buch herausbringen.

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Erdogan stoppen – Afrin verteidigen Mahnwache und Kundgebung am 22.03.18

Die Türkei steht nun schon seit dem 18. März im Stadtzentrum von Afrin. Die Syrian Democratic Forces (SDF) haben sich von ihren Stellungen zurückgezogen und die Zivilbevölkerung evakuiert. Doch der Kampf in Afrin ist damit nicht beendet. Anstelle des Stellungskrieges führen die SDF nun einen Guerillakrieg. Auch unser Protest in Deutschland geht weiter.

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Solidarität mit Efrîn – Reflexion unserer Praxis

Während den letzten zwei Monaten habe wir als Initiative Kurdistan – Solidarität Stuttgart intensiv zu Efrîn und den Solidaritätsprotesten gearbeitet. Mit dem Einmarsch des türkischen Militärs in Efrîn Stadt und der taktischen Neuausrichtung der Syrian Democratic Forces (SDF) hin zum Guerillakrieg hat sich in Efrîn viel geändert. Wir wollen diesen Zeitpunkt zum Anlass nehmen um einen Moment inne zu halten. Mit diesem Text wollen wir die Solidaritätsarbeit aus Deutschland und vor allem unsere Arbeit in Stuttgart Revue passieren lassen. Der Text ist dabei kein in Stein gemeißeltes Manifest. Wir wollen in ihm unsere Arbeit reflektieren und zu einer breiteren, auch kritischen, Diskussion anregen.

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Wut zu Widerstand – Demonstration in Solidarität mit Afrin

Am morgen des 18. März eroberte die türkische Armee und dschihadistische Banden Afrin – Stadt. Die KämpferInnen und Kämpfer der YPG/YPJ zogen sich mit den ZivilistInnen zurück, um diese vor Angriffen zu schützen. Dennoch wurde ein Flüchtlingskonvoi bombardiert und vermutlich über 300 Menschen starben.

Dies war der Grund für eine spontane Demonstration durch die Stuttgarter Innenstadt, der sich bis zu 300 Menschen angeschlossen haben. Lautstark wurde die Solidarität mit den, weiterhin kämpfenden, GenossInnen in Afrin und ganz Rojava auf die Straße getragen.

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