Bericht Demonstration: Stoppt den Angriffskrieg der Türkei!

Seit dem Beginn des Angriffskrieges der Türkei auf Rojava am 9.Oktober finden unaufhörlich Proteste statt.Auch heute bekundeten rund 1500 Teilnehmer lautstark ihre Solidarität mit Rojava auf einer Demonstration.

Auf der Demonstration wurde sowohl der Angriffskrieg als auch die Rolle Deutschlands als enger Partner der Türkei skandalisiert. Mit Parolen und Schildern wurden diese Thematiken untermauert.

Bevor der Demonstrationszug von der Lautenschlagerstraße über das türkische Konsulat zum Wilhelmsplatz zog, wurde von der Rote Hilfe International eine Audiobotschaft direkt aus Rojava abgespielt.

In der Audiobotschaft ging es um die Lage in Rojava, den Widerstand der dort geführt wird und warum es wichtig ist solidarisch zu sein. Es wurde von Vertreibung und Misshandlungen der Bevölkerung Rojavas berichtet. Aktuell ist Rojava zu einem Spielball der imperialistischen Mächte geworden. Erst kürzlich haben sich Erdogan und Putin über eine Pufferzone geeignet. Auch das die neue Verteidigungsministerin Kramp Karrenbauer von einer „Sicherheitszone“ unter internationaler Koalition spricht kommt nicht von irgendwoher. Deutschland will neben der Unterstützung der Türkei mit Waffen und Kriegslogistik aus deutscher Produktion, selber ein Akteur in Nordsyrien sein.
Klar ist, den Imperialisten geht es darum in Rojava Fuß zu fassen um dort Einfluss zu gewinnen.

Daher ist es für uns als InternationalistInnen wichtig, Solidarität mit Rojava praktisch zu machen. Indem wir uns gegen den Angriffskrieg der Türkei und der Rolle Deutschlands darin positionieren und für Rojava einstehen. Rojava hat deutlich gemacht: Es ist möglich für eine andere Gesellschaft zu kämpfen und diese aufzubauen.

Heute konnte trotz eines übertriebenen Polizeiaufgebotes, Schikanen und Vorkontrollen ausdrucksstark demonstriert werden, wofür wir stehen. Rojava ist nicht allein.

Hoch die Internationale Solidarität!

 


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