Bericht zur Kundgebung am Tag der politischen Gefangenen

Am 18.03., den Tag der politischen Gefangenen beteiligten wir uns an der Kundgebung vor der JVA Stammheim, zu der mehrere Gruppen aufgerufen hatten. Mehrere Reden thematisierten die Repression, die am greifbarsten durch Haftstrafen wird, gegen uns Linke und beleuchteten dabei verschiedene Aspekte.

In unserer Rede gingen wir auf die anhaltende Repression gegen die kurdische und türkische Linke in der Türkei ein und thematisierten gleichzeitig die Repression gegen die internationale Solidaritätsbewegung hier in Deutschland. Jedoch zeigen die Hungerstreikenden in der Türkei auch, dass der Kampf für eine bessere Gesellschaft nicht vor den Mauern der Knäste aufhört.

Ebenfalls wurde dem Hungerstreikenden Sülküf Gezen gedacht, der sich nach 12 Jahren Knast und 60 Tagen im unbefristeten Hungerstreik selbst das Leben nahm, um gegen die Folter in den Knästen und die Isolation Öcalans zu protestieren.

Nach Ende der Kundgebung zog noch ein Demonstrationszug zur Rückseite der JVA, wo sich die Gefangenen befinden und grüßte diese.

Hier ein Bericht von zusammen kämpfen.

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