Café International „Zwischen Repression und Widerstand“

Stell dir vor, du hast seit dem 07. November nichts gegessen! Unvorstellbar? Für über 200 politische Gefangene ist da momentan Realität. Sie haben sich dazu entschlossen, in einen unbefristeten Hungerstreik zu treten. Die Gefängnisse in der Türkei sind voll von Menschen, die Erdogan kritisieren und sich gegen das Präsidialsystem organisieren. Besonders betroffen von der Repression ist die kurdische Bewegung und die revolutionäre Linke.

In den Knästen herrschen unmenschliche Bedingungen: Misshandlungen, Folter und Isolation sind der Normalzustand. Durch ihren Hungerstreik fordern die HDP Abgeordnete Leyla Güven und über 200 weitere politische Gefangene ein Ende der unmenschlichen Zustände, aber auch die Aufhebung der Isolationshaft von Abdullah Öcalan. Leyla Güven wurde am 25. Januar nach einer Gerichtsentscheidung freigelassen – ob im Gefängnis oder in Freiheit, für sie geht das Todesfasten weiter.

Wir wollen uns mit dem Thema auseinandersetzen und inhaltliche Fragen stellen…
Warum geht die Türkei mit aller Härte gegen regierungskritische Kräfte vor?
Warum will die Türkei die kurdische Bewegung und revolutionäre Linke zerschlagen?

Euch erwartet einen Input zu diesen Fragen, Solischwarztee und die Möglichkeit, Briefe an politische Gefangene zu schreiben.

Schaut vorbei:

Donnerstag, 21. Februar ab 19 Uhr, Linkes Zentrum Lilo Herrmann

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