29.03.: Kundgebung gegen die Besatzung der Türkei in Afrin

Unsere heutige Mahnwache gegen die Besatzung von Afrin durch die Türkei und ihren dschihadistischen Milizen wurde mit viel Interesse von PassantInnen und KundgebungsteilnehmerInnen besucht.

Seit fast zwei Wochen ist die Türkei nun in Afrin eingedrungen und die Widerstandstaktik der YPG und der YPJ hat sich verändert. Anstelle eines Stellungskrieges soll nun die Guerillataktik angewandt werden. Der Widerstand in Afrin wird weitergeführt.
Auch die Proteste in der Türkei gehen weiter. Letzte Woche haben Studierende gegen einen Stand von Faschisten an der Boğaziçi-Universität protestiert, die Lokum (Süßigkeit) in Ehren der Besatzung in Afrin verteilen wollten. In Nachgang wurden die protestierenden Studierenden verhaftet. Nun zielt Erdogan auf einen Ausschluss vom Studium für Menschen die sich öffentlich gegen den Krieg positionieren. Dies ist ein weiteres Zeichen für die harte Vorgehensweise um schon kleinsten Protest zu unterdrücken.

Unsere Solidarität gilt weiterhin dem Widerstand sowohl in Afrin als auch den linken Kräften in der Türkei. Dies kam bei der heutigen Kundgebung erneut zum Ausdruck. In Redebeiträgen wurde auf die Situation in der Türkei und Afrin eingegangen, eine weitere Betonung lag auf der Kriegsbeteiligung der BRD. Der Infotisch sowie eine Stellwand dienten der Information für Interessierte.

Wir werden uns weiterhin an den täglichen Mahnwachen der „Solidarität mit Afrin Plattform“ beteiligen. Diesen Samstag, haben wir bei dem Ostermarsch wieder die Möglichkeit unsere Solidarität auf die Straße zu tragen. Die Demonstration beginnt um 14 Uhr am Marktplatz.

Weiterhin laden wir zu unserem offenen Treffen ein, das am 03. April um 19 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann stattfindet.

Die nächste Kundgebung, die von uns mitgestaltet wird, findet am 05.April um 17 Uhr statt. Ab 15 Uhr beginnt die Mahnwache am Schlossplatz.

 

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