Wut zu Widerstand – Afrin verteidigen!

700 DemonstrantInnen kamen heute, am 10. März, um 20:30 zu einer spontanen Solidaritätsdemonstration mit Afrin am Stuttgarter Hauptbahnhof zusammen.

Nachdem die türkische Armee ihre Angriffe auf Afrin in den letzten zwei Tagen schon intensiviert hatte, rückte sie heute bis an die Stadtgrenzen Afrins vor. Mittlerweile greift die Türkei Afrin-Stadt auch mit der Luftwaffe an.

4 Stunden lang haben wir unsere Wut über die türkischen Angriffe in die Stuttgarter Innenstadt gebracht. Ob im Stuttgarter Hauptbahnhof, auf den Hauptverkehrsstraßen oder der Stuttgarter Königsstraße; wir haben lautstark und kämpferisch ein Zeichen der Solidarität und des Widerstandes gesetzt. Die Stuttgarter Polizeibehörden waren von dem entschlossenen Protest überrascht und sichtlich überfordert. Provokationen von türkischen Faschisten wurden angemessen beantwortet. Wir haben gezeigt, dass unsere GenossInnen in Afrin nicht alleine sind, sondern auch hier in Stuttgart Unterstützung erfahren!

Diese Sponti war heute schon der zweite Solidaritätsprotest mit Afrin in Stuttgart. Bereits mittags hat die „Solidarität mit Afrin Plattform“ zu einer Demonstration aufgerufen, zu welcher sich 500 Leute einfanden. An dieser Demonstration beteiligten wir uns mit einem internationalistischen Block.

Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir auf die Straße gehen und aktiv werden. Nur so können wir den tapferen Widerstand der YPG und YPJ unterstützen. Wir müssen aufhören nur von Solidarität zu sprechen, sondern müssen die Solidarität praktisch werden lassen.

Mit unserem Protest auf den Straßen! Mit öffentlichem Druck und der Entlarvung der deutschen Kriegstreiber und -profiteure!

Es lebe der Widerstand in Afrin!

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