Gründung der „Solidarität mit Afrin Plattform“

Seit dem 20. Januar 2018 ist Afrin (Nordsyrien) den Angriffen des türkischen Militärs ausgesetzt. Mit Hilfe der „Freien Syrischen Armee“ und anderen Dschihadisten wie ehemalige Kämpfer des IS, versucht das Militär in die Region einzudringen und die demokratische Selbstverwaltung zu zerschlagen. Die Bevölkerung in Afrin hat es geschafft eine Verwaltung einzurichten, in der die verschiedenen Ethnien friedlich und gleichberechtigt miteinander leben können. Die BRD nimmt in diesem Krieg eine eigene Rolle ein, indem sie Waffen exportiert und ihren Partner die Türkei gewähren lässt. Dieser völkerrechtswidrige Angriffskrieg wird von der BRD als solches nicht geächtet, um die partnerschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehung zueinander nicht zu gefährden. Der Profit am Krieg wird somit höher gestellt als Menschenleben.

Mit dem Beginn des Angriffskrieges auf Afrin ist eine weltweite Solidaritätsbewegung gegen den Krieg entstanden. Bis jetzt wurden die Solidaritätsaktionen in Stuttgart von der „Edi Bese – Es reicht Plattform“, die sich dem Thema angenommen hatte, organisiert. Weil der Krieg in Afrin nicht nur die Menschen betrifft die dort leben und von dort stammen, wird nun die „Solidarität mit Afrin Plattform“ gegründet, zu der alle eingeladen sind. Das Ziel dieses Treffens ist es alle Menschen, die sich als demokratische oder fortschrittlich bezeichnen für die Solidaritätsaktionen zu gewinnen. Diese Einladung richtet sich an alle, die diesen unmenschlichen Krieg verurteilen.

In einem gemeinsamen Treffen wollen wir entscheiden, wie wir die Solidaritätsaktionen in Stuttgart gestalten können und uns darüber hinaus vernetzen.
Das erste Treffen der „Solidarität mit Afrin Plattform“ findet am Dienstag, den 27.01. um 19 Uhr im Tohum Kulturverein (Nordbahnhofstraße 61, 70191 Stuttgart) statt.


Lasst die Solidarität mit Afrin ein gemeinsames Thema werden!

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