Bericht zur Newroz-Demonstration am 20.März

Demo - Initiative Kurdistan Solidarität Stuttgart 1Am Montag den 20. März fand in Stuttgart eine Demonstration zum kurdischen Neujahrsfest Newroz mit etwa 600 TeilnehmerInnen statt. Newroz wird von Kurdinnen und Kurden auf der ganzen Welt auch als Fest des Widerstands gefeiert. Dieses Jahr stand vor allem der Kampf gegen das geplante Präsidialsystem Erdogans im Mittelpunkt. Um uns solidarisch mit unseren kurdischen und türkischen GenossInnen zu zeigen und um gegen den Staatsterror der Türkei auf die Straße zu gehen, haben wir uns mit einem internationalistischen Jugendblock an der Demonstration beteiligt.

Trotz des Verbotes beinahe aller Fahnen und Symbole der kurdischen Freiheitsbewegung haben sich die DemonstrantInnen nicht einschüchtern lassen. So gab es eine Aktion am Rande der Abschlusskundgebung in der eine, inzwischen verbotene, Fahne der Volksverteidigungseinheiten YPG gezeigt wurde. Die Demonstration selbst war kraftvoll und laut. Mit verschiedenen Parolen solidarisierten sich die TeilnehmerInnen mit dem Freiheitskampf der kurdischen Bewegung und verurteilten die Politik des türkischen Staats und seiner deutschen Helfer.

Mit diversen Reden u.a. von der Einheit der Demokratischen Kräfte, NavDem, Partisan und der Initiative Kurdistan Solidarität Stuttgart wurden die Inhalte nochmals unterstrichen.

Wir sind solidarisch mit den linken und revolutionären Kräften in der Türkei und Kurdistan, aber auch hier müssen wir unsere Solidarität praktisch werden lassen und die Betroffenen von Repression unterstützen.

Der Widerstand wird mit diesem Newroz weitergehen.
Unser Widerstand hört nicht auf:

Samstag, den 25. März um 16 Uhr findet in der Lautenschlagerstraße Stuttgart eine Demonstration gegen das Präsidialsystem in der Türkei und zu den Fahnenverboten in der BRD statt.

Und am 8.April wollen wir gemeinsam aus Stuttgart nach Mannheim auf die Demo „Stoppt den Staatsterror der Türkei- Weg mit dem Verbot der PKK“ fahren.
Treffpunkt dafür 10.35 Uhr am Hauptbahnhof Ausgang Nord.

Internationale Solidarität aufbauen!

 

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